Freiwillige Feuerwehr Friesen

seit 1873 Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr

 

Die erweiterte persönliche Schutzausrüstung

Informationen

 

Die erweiterte PSA wird benötigt, wenn die normale persönliche Schutzausrüstung nicht mehr gegen die Gefahren schützt und somit die Sicherheit der Feuerwehrdienstleistenden nicht mehr sichergestellt werden kann.

 

Einsatzzweck

 

Bestes Beispiel für die erweiterte PSA ist der Atemschutz.

 

Die Feuerwehrdienstleistenden werden durch ihre normale Schutzkleidung nicht vor entstehenden oder entstandenen Atemgiften (Brandrauch, Gase, etc.) geschützt und gefährden somit ihre Gesundheit oder gar ihr Leben.

 

Hier gilt es eine zusätzliche und den Umständen entsprechende Schutzausrüstung einzusetzen um die genannten Gefahren und Verletzungen zu vermeiden.

 

Die Feuerwehr Friesen hat folgende erweiterte persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung:

 

 

Atemschutz

<------------------------------------------ Atemschutzmaske

<---------------------------------- Funkgerät

Hakengurt ------------------------------>

<---------------------------------- Feuerwehrbeil

Handsprechmikrofon ------------------------------>

Wärmebildkamera ------------------>

Feuerwehraxt --------->

Rettungstuch ---------------------------->

Feuerwehrleine ------------------------->

Druckmanometer ---------------------->

Lungenautomat ----------------------------->

 

Die Atemschutzausrüstung kommt dann zum Einsatz, wenn giftige Rauchgase oder Dämpfe entstehen, die den Feuerwehrdienstleistenden Schaden zufügen. Hierbei handelt es sich um umluftunabhängigen Atemschutz, sprich der Atemschutzgeräteträger hat seinen eigenen Luftvorrat mit dabei und kann so bis zu 40 Minuten in verrauchten oder giftigen Umgebungen arbeiten.

 

Wer Atemschutzgeräteträger werden möchte, muss zuerst eine Untersuchung nach G26.3 durchführen lassen. Sie prüft ob er überhaupt tauglich für diese Tätigkeit ist, da erhöhte Ansprüche an Körper und Geist gefordert sind.

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Ist diese Untersuchung erfolgreich bestanden, muss der Feuerwehrdienstleistende eine Ausbildung durchlaufen, bei der er den Umgang mit dem Gerät und das Verhalten im Atemschutzeinsatz erlernt.

 

Gekennzeichnet sind unsere Atemschutzgeräteträger mit einem A auf ihrem Helm.

 

Die Atemschutzausrüstung die ein jeder Atemschutzgeräteträger mit sich führt, wiegt bis zu 30kg zusätzlich zu seinem Körpergewicht.

Hitzeschutzanzug

 

Der Hitzeschutzanzug wird dann benötigt, wenn die normale Schutzkleidung nicht mehr gegen die enorme Strahlungswärme, die beispielsweise bei einem Sägewerksbrand entsteht, hilft.

Unter dem Hitzeschutzanzug wird die normale Schutzkleidung und das Atemschutzgerät getragen.

 

Wie schon oben geschrieben schützt dieser Anzug aber nur vor Strahlungswärme und nicht vor direkter Flammenbeaufschlagung.

Schnittschutzausrüstung

 

Wenn die Motorsäge zum Einsatz kommt, wird die Schnittschutzausrüstung benötigt.

Zum Beseitigen von Sturmschäden, beispielsweise von umgestürtzen Bäumen oder ähnlichem, kommt die Kettensäge zum Einsatz. Um die Feuerwehrdienstleistenden vor Schnittverletzungen durch die Säge oder anderen Verletzungen durch abgesplitterte Teile zu schützen, wird diese Ausrüstung verwendet.

Um eine Kettensäge zu führen ist ein Sägeschnittkurs von Nöten.

Wathose

 

Um bei Hochwasser oder überfluteten Kellern in tieferem Wasser arbeiten zu können gibt es die Wathosen. Diese schützen die Feuerwehrler vor dem kalten Nass und werden beispielsweise beim Auspumpen von Kellerräumen oder ähnlichem getragen.

 

<------------------------ Handlampe

<---------------------- Hohlstrahlrohr

<------------------------- Helmlampe

<------------------------------ Atemluftflaschen

<------------ Schlauchtragekorb

<---------------------- Atemschutzholster

<--------- HMS-Karabiner

<------------------ Holzkeil

<----------- Bandschlinge

<----------------- Atemschutzholster